Hier erfahren Sie alles über ökologisches Heizen mit Holz und Solarenergie.

 

 
  
 
 

Rohbau des Kellers:

Die monatelange Planung ist jetzt abgeschlossen, der Bagger hebt die Baugrube aus. Man sollte sich aber einen größeren Haufen Muttererde in der Nähe der Baugrube aufheben, damit man später genug Material zum anfüllen hat.

Die Grube ist jetzt ausgehoben, hier wurde ein Streifenfundament gesetzt, da das Haus in den dahinter befindlichen Hang gebaut wird, somit kann man gleichzeitig eine Garage im Haus integrieren.

Eine Drainage wird tiefer als die Bodenpaltte komplett herum gelegt, damit das gesamte Sickerwasser von der Bodenplatte fern gehalten wird.

 

Der Frostschutz ist komplett aufgezogen, jetzt werden die Abwasser- und Versorgungsrohre in den Boden gelegt. Hier ist besonders genau zu arbeiten, da die Anschlüsse nur aus der Bodenplatte rausschauen und die Anschlüsse auf den Zentimeter genau passen müssen. Die späteren Wände können ja nicht auf die Rohre gesetzt werden.

Die Rohre werden geschützt im Sand verlegt. Wie hier sollte man bei einem rechten Winkel keinen einzelnen Rohrbogen benutzen. Besser man nimmt drei kleine Rohrbogen. Dieses hat den Vorteil das Abwasser kann besser um die Kurve abfließen, denn genau an so einer Stelle kann sich eine Verstopfung bilden. Die Versorgungsleitungen können auch besser um die Kurve durch die KG- Rohre geschoben werden.

Die Rohre wurden alle verlegt, und wie hier zu sehen ist mit Dämmmaterial umwickelt. Somit ist gewährleistet, dass die Rohre keine feste Bindung mit der Bodenplatte haben. Der Frostschutz wird mit einer Folie abgedeckt, damit keine Feuchtigkeit von unten an die Bodenplatte dringen kann.

Die Bodenpaltte ist jetzt fertig betoniert. Sie wird zum Schluß noch mit einer Folie abgedeckt, damit der Beton darunter nicht zu schnell trocknen kann. Dieses kann zu ungewollten Rissen in der Platte führen.

Die Bodenpaltte ist ausgehärtet, die Mauerziegel wurden direkt auf die Platte geliefert, dieses erspart größere Transportwege bei der Verarbeitung. "Denn Zeit ist Geld !"

An der Hangseite werden auf halber Höhe spezielle Halbziegelsteine verwendet, denn dort wird ein sogenannter Ringanker in der Wand eingelassen. Dieser dient zum Schutz der Wand gegen den Erdhang. Das später sich verdichtende Erdreich könnte sonst die darunter befindliche Wand eindrücken.

Die Deckenplatte wird selber gegossen, dieses ist meistens preisgünstiger als eine Fertigdecke. Zu diesem Zweck wurde die zukünftige Decke von unter her mit Schalplatten ausgekleidet. Die Außenwände wurden mit Klinkersteinen abgemauert. Somit kann der Beton wie beim "Kuchenbacken" in der Form verlaufen.

Zuvor wurden aber erst noch Stahlmatten auf der Decke verlegt werden, dieses dient zur späteren Stabilität der Decke.

Die Deckenplatte ist jetzt ebenfalls fertig betoniert. Sie wird zum Schluß auch mit einer Folie abgedeckt. Weil auch hier wie bei der Bodenplatte ungewollte Risse entstehen können.

Die Außenwände werden, noch isoliert. Dies geschieht indem man den zu isolierenden Bereich glatt putzt und dann kann man Schweißbahnen aufbringen oder aufkleben. Die Bahnen müssen über die Bodenplatte reichen, damit die Feuchtigkeit ablaufen kann. Eine zweite Drainage wurde aufgrund des dahinter liegenen Hanges sicherheitshalber verlegt.

Die Drainage wurde dann mit groben Splitt bedeckt. Eine Drainwand dient ebenfalls zum Schutz der Außenwand. Die Regenrohre werden direkt darüber verlegt und werden ebenfalls mit Splitt bedeckt.

Der Rohbau ist abgeschlossen, jetzt kann mit den Innenarbeiten begonnen werden.

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Das Blockholzhaus wurde von der Firma:

Nordic-Wood

geplant, geliefert und als Ausbauhaus übergeben.



 



 

 

 
     

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