Hier erfahren Sie alles über ökologisches Heizen mit Holz und Solarenergie.

  

 

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach!

Grundlage:

Im Grunde könnte eine Photovoltaikanlage auf fast jedem Dach installiert werden. Einige Dächer besitzen jedoch bessere Voraussetzungen als andere Dächer. Eine optimale Eigenschaft, die ein Dach, auf welchem eine Photovoltaikanlage installiert werden soll mitbringen kann, ist eine gute Ausrichtung, denn je länger die Sonne ungehindert auf die Photovoltaikanlage einstrahlen kann, desto mehr Sonnenenergie kann in elektrische Energie umgewandelt werden.

Dementsprechend klingelt es bei dem Photovoltaikanlagen- Betreiber auch mehr oder weniger in der Kasse, vorausgesetzt, der Strom wird in das Stromnetz eingespeist und dementsprechend vergütet. Optimal wäre es, wenn das Dach, auf dem die Photovoltaikanlage installiert werden soll zwischen Südost und Südwest ausgerichtet sein würde. Der Neigungswinkel der Dachfläche sollte am besten zwischen 20 und 60 Grad betragen. Je mehr die installierte Photovoltaikanlage von diesen optimalen Voraussetzungen abweicht, desto mehr Dachfläche sollte für die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie zur Verfügung gestellt werden bzw. desto mehr Photovoltaik- Module sollten auf dem Dach installiert werden, um die Differenzen somit möglichst auszugleichen. Die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach sollte möglichst von einem versierten Elektroinstallateur vorgenommen werden. Klar können die Module auch selbst montiert werden, jedoch besteht dabei immer das Risiko, schnell größere Schäden anzurichten. Für den Fall, dass Sie sich als Heimwerker zutrauen, eine Photovoltaikanlage selbst zu installieren, sollten Sie sich im Vorfeld sehr gut informieren. Da Solarmodule sehr empfindlich auf Druck reagieren können, sollten Sie auf keinen Fall die Module betreten.

Ihre nach dem EEG (Erneuerbare Energieen Gesetz) errichtete Anlage hat Bestandsschutz und damit kann auch eine Gesetzesänderung des EEG nicht mehr auf Ihre Anlage bezogen werden.


Die Vergütung photovoltaischer Solarsysteme ist auf 20 Jahre garantiert!

Die Dachmontage auf einem Schrägdach ist wohl die häufigste Variante für private Haushalte. Die Solarmodule werden hierbei direkt auf Ihr Schrägdach montiert. Durch die Neigung des Daches (und eine Ausrichtung wenn möglich nach Süden) werden hohe Erträge erzielt.

Das Risiko von Schäden an Ihrer Photovoltaik-Anlage durch Blitzschlag, Hagel oder Sturm - sogenannte Elementarschäden - wird durch die Versicherung einer Photovoltaikanlage abgedeckt. Sie können die Anlage oftmals in eine bestehende Versicherung (Feuer oder Gebäude) mit aufnehmen lassen. Oder Sie schliessen eine seperate Versicherung für Ihre Anlage ab.

Eine Photovoltaikanlage sollte an den Blitzschutz mit angeschlossen werden oder unter Umständen (abhängig von der Verschaltung der Anlage) an den Potentialausgleich.

 

Montage:

Es werden die Dachhaken auf die unterliegenden Balken verschraubt. Die Dachziegel müssen selbstverständlich ausgeklinkt werden, damit die Dichtheit des Daches gewährleistet werden kann. Ich habe mich für Dachhaken der Schneelaststufe 3 entschieden, da in unseren Breitengraden mit erheblichen Schneelasten zu rechen ist.

Die Querträger werden anschließend mit den Dachhaken verbunden. Hier wurden bei einer Dachfläche von 6 Meter Breite und 5,5 Meter Höhe 5 Querträger verbaut.

Anschließend werden die senkrechten Profile mit den Querträgern verschraubt. Es wurden 6 Längsträger verschraubt auf welchen die Module ganz einfach befestigt werden.

Das Untergestellt ist fertigt und aufgrund der zahlreichen Verbindung sehr stabil. Nun kann mit der Montage der Kollektoren begonnen werden.

Jedes Kollektorfeld wird an insgesamt 4 Stellen mit dem Untergestell verbunden. Es wurden zwei String installiert mit insgesamt 18 Modulen. Der Blitzschutz wurde an zwei Stellen angebracht. Im Bild oben sehr gut sichtbar.

Technische Daten der Anlage:

  • 18 Kollektoren Hersteller: WIOSUN CP 230 mit einer Gesamtleistung von 4,1 kw
  • ein Wechselrichter SMA SunnyBoy SB 4000 TL-20

Meldung an die Bundesnetzagentur:

Seit dem 1. Januar 2009 sind die Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen gemäß § 16 Abs. 2 S. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verpflichtet, Standort und Leistung dieser Anlagen der Bundesnetzagentur zu melden. Andernfalls ist der Netzbetreiber nicht zur Vergütung des Stroms verpflichtet.

Der Bundesnetzagentur muss die installierte Leistung aller Solarmodule (Photovoltaikanlagen) gemeldet werden, die ab dem 1. Januar 2009 neu in Betrieb gehen und für die eine Vergütung nach § 32 oder § 33 EEG gezahlt wird. Nicht zu melden sind Photovoltaikanlagen, wenn deren Betreiber den darin erzeugten Strom ausschließlich selbst verbraucht (z.B. im eigenen Haushalt) und eine Vergütung nach dem EEG nicht erfolgt.

Zu melden sind der Bundesnetzagentur nur Anlagen, bei denen das Datum der Inbetriebnahme verbindlich feststeht. Die Meldung sollte spätestens mit der Inbetriebnahme erfolgen. Von Meldungen, die länger als zwei Wochen vor dem Inbetriebnahmedatum liegen, ist abzusehen.

Für die Meldung ist das "Formular zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur" zu verwenden. Bitte beachten Sie auch die Erläuterungen in dem gesonderten Dokument.

Formular

Erläuterungen

 

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